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Heizung und Klimatisierung unseres Geb├Ąudes

Unser Komplex besteht aus einem ├Âlbeheizten Wohnhaus mit ca 21 KW Heizleistung, im Nebengeb├Ąude befinden sich die B├╝ror├Ąume.

Daran schlie├čt sich die Halle als Lagerbereich an.

 

Der Serverraum der NSW steht auf einer ehemaligen LKW-Garage, die ca. 1 Meter vertieft zum restlichen Niveau des Geb├Ąudekomplexes zwischen B├╝ro und Lagerteil gebaut wurde. Die Vertiefung f├╝r die Garage ist 7 Meter lang und 3,5 Meter breit.

 

Der Standort des Serverraumes ist am inneren Ende der Garage und somit sehr zentral in unserem Geb├Ąude untergebracht.

 

├ťber die Garage wurde ein Doppelboden gezogen, somit sind die neu geschaffenen R├Ąume barrierefrei zu betreten.

Dadurch erhielt der neue Bereich einen 90 cm tiefen Kellerbereich.

Dieser fasst 21 m┬│ Luft, besteht rundum aus Beton und sitzt im Erdreich.
Unter diesem Doppelboden befindet sich ein stillgelegter Saugbrunnen einer ehemaligen Wasser-W├Ąrmepumpe des Hauses.

 

In die Au├čenwand des neu entstandenen Raumes wurden 2 Rohrdurchbr├╝che f├╝r Frischluft mit je 25 cm eingemauert.

 

Durch diesen Aufbau k├Ânnen wir Au├čenluft duch den Doppelboden in Schlangenlinien hin und herleiten. Dabei k├╝hlt sich die warme und feuchte Au├čenluft ab. Das Wasser dieser Luft kondensiert an den Betonw├Ąnden und am Boden. Somit erreichen wir eine sehr gute K├╝hl-Luftqualit├Ąt.

 

Die Temperatur der Luft nach Verlassen des Doppelbodens befindet sich ├╝ber das Jahr gemessen immer bei 15 bis 18 Grad.

Testweise wurde im Winter die Au├čenluft als K├╝hlquelle verwendet. Dabei sinkt diese nicht unter 14 Grad ab (gemessen bei 4 Grad Au├čentemperatur), da die W├Ąnde die Luft dann anheizen.

 

Der Serverraum selbst ist im Kaltgangprinzip gebaut, d.h. die Serverfront ist thermisch abgeschottet zur R├╝ckwand. Somit ist die Luftzirkulation innerhalb des Raumes genau definiert.

 

Die Fronten der Server sind also im kalten Bereich untergebracht, die R├╝ckw├Ąnde der Server befinden sich im warmen Bereich.

 

Sommerbetrieb:
Durch den Doppelboden abgek├╝hlte und entfeuchtete Au├čenluft gelangt zu unserem Serverraum zur kostenlosen K├╝hlung unserer Server. Die Warmluft wird einfach wieder ├╝ber L├╝fter nach au├čen geleitet.

 

Bei Nacht wird zus├Ątzlich eine Umw├Ąlzug von gek├╝hlter Aussenluft in die B├╝ros geleitet. So erhalten wir morgens ein angenehmes k├╝hles Klima in den B├╝ror├Ąumen.

 

Bei extrem hei├čen Temperaturen wird zus├Ątzlich das Flachdach mit feinem Spr├╝hwasser besprenkelt. Somit erhalten wir zus├Ątzlich eine Raumk├╝hlung durch die entstehende Verdunstungsk├Ąlte. Da die K├Ąlte im Deckenbereich entsteht, erfolgt automatisch eine Zirkulation k├╝hler Luft von oben nach unten.

 

Im Winter schaltet das System automatisch um, so dass die Warmluft der Server unsere B├╝ros heizt. Es erfolgt eine durch den entstehenden ├ťberdruck r├Ąumlich bedingte Verteilung der Luft, und der Server erh├Ąlt automatisch die k├╝hle Luft des B├╝ros.

 

Die Elektronik f├╝r die Schaltung des Sommer-Winter-Betriebes haben wir selbst entwickelt und diese arbeitet seit 2 Jahren einwandfrei. Die zus├Ątzlich installierte Fu├čbodenheizung in den B├╝ror├Ąumen hat bisher seltenst zugeschaltet, da die Temperatur in den B├╝ror├Ąumen durch die reine Luft-Heizung meistens ausreicht.

 

Im Serverraum entsteht Abw├Ąrme sich auf ca. 5 KW beziffern l├Ąsst.

 

Eine Umstellung der ├ľlheizung auf einen Luft-basierenden W├Ąrmetauscher erschien uns am Anfang durchaus sinnvoll, da sowohl das  Haus als auch das B├╝rogeb├Ąude ausschlie├člich Niedertemperatur-Heizk├Ârper bzw. Fu├čbodenheizung haben.

Nur in der Lagerhalle befindet sich ein Hochtemperatur-Heizl├╝fter, der sich nicht integrieren lie├č.

 

Es stellte sich die Frage, ob es ├╝berhaupt Sinn macht, die warme Luft der Server in eine Hausheizungsanlage einflie├čen zu lassen, und somit die bestehende Fu├čbodenheizung zu benutzen.

Die Verlustleistungen der jeweiligen Wandler w├Ąren n├Ąmlich ebenfalls zu ber├╝cksichtigen, was die bestehende 5 KW Zusatzheizleistung minimieren w├╝rde.

Das Ergebnis ist nun klar sichtbar. Eine Integration der Server-Abluft in eine W├Ąrmepumpe macht keinen Sinn, solange die K├╝hlleistung des Doppelbodens ausreicht um die Server zu k├╝hlen.

Im Sommer w├╝rde die zus├Ątzliche Leistung der Serverabluft keine gro├čen Unterschied zur Au├čenluft bedeuten. Der Heizbedarf im Sommer ist haupts├Ąchlich nur auf die Wassererw├Ąrmung des Brauchwassers herzuf├╝hren und daf├╝r reicht die Au├čenluft.

Im Winter ist es sinnvoller, direkt mit der Abluft der Server zu arbeiten, als diese zuerst durch stromfressende Wandler der Zentralheizung zug├Ąnglich zu machen.

 

Trotzdem wird die bestehende ├ľlheizung durch eine Luft-W├Ąrmepumpe ersetzt, sobald dies aufgrund deren Laufzeit und Stand der Technik erforderlich scheint.

In diesem Zuge wird zus├Ątzlich die M├Âglichkeit der Einspeisung von W├Ąrme der Serverabluft vorgesehen.

Zudem wird eine M├Âglichkeit geschaffen, die ausstr├Âmende Kaltluft des W├Ąrmetauschers in den Doppelboden zu leiten.

 

Im Moment fallen an:
Strom f├╝r Server: ca. 7000 ÔéČ
├ľl f├╝r Hausheizung: ca. 2500 ÔéČ (2 Wohneinheiten zu je 75 m┬▓)